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Christine Pomikal
Mentale Gesundheit in der Pflege: Wenn Fürsorge an Grenzen kommt

Pflege ist ein Beruf der Nähe. Er lebt von Aufmerksamkeit, Verantwortungsgefühl, Empathie und Präsenz. Genau das macht ihn so wertvoll, und gleichzeitig so herausfordernd und belastend. Wer Menschen in Krisen, Schmerzen, Abhängigkeit, Angst oder am Rand ihrer Kräfte begleitet, trägt nicht nur fachliche, sondern auch emotionale Last. Mentale Gesundheit in der Pflege ist deshalb kein Nebenthema und keine private Komfortfrage, sondern eine Voraussetzung dafür, dass Versorgung überhaupt verlässlich gelingen kann.

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Die aktuelle Evidenz zeigt deutlich, dass die psychische Belastung von Pflegekräften kein Einzelfallproblem ist. Die WHO-MeND-Studie (2025), die Daten von mehr als 90.000 validen Antworten aus 29 europäischen Ländern auswertete, beschreibt eine hohe Prävalenz von psychischen Belastungen sowie unsicheren Arbeitsbedingungen; darunter Gewalt, lange Arbeitszeiten und Schichtarbeit. Auch das österreichische Pflegereporting (Weißenhofer et al., 2025) kommt zu einem ähnlichen Befund: Pflegepersonen schätzen ihre gesundheitliche Verfassung schlechter ein als andere Berufsgruppen, und die Anteile jener, die sich durch hohe Verantwortung und psychisch herausfordende Arbeit stark belastet fühlen, liegen deutlich höher als in anderen Berufen.

Pflege ist damit längst nicht mehr nur ein Thema des Personalmangels und fehlender ökonomischer Mitteln. Es ist vor allem ein Thema der seelischen und mentalen Ressourcen, der inneren Stabilität und der Frage, wie lange Menschen unter diesen Bedingungen funktionstüchtig bleiben können. Wer das ignoriert, erklärt Erschöpfung zur Privatangelegenheit, und übersieht die systemische Dimension des Problems.

Belastung Mit System

Der Alltag in der Pflege ist oft von einer besonderen Dichte geprägt. Es geht nicht nur um viele Aufgaben in wenig Zeit, sondern um die gleichzeitige Konfrontation mit Verantwortung, Emotionen und Unvorhersehbarkeit. Pflegekräfte müssen auf akute Bedürfnisse reagieren, medizinische Abläufe im Blick behalten, mit Angehörigen kommunizieren, im Team kooperieren und dabei möglichst ruhig, freundlich und professionell bleiben. Zudem kommt auch noch der psychische Druck immer ethisch korrekt handeln zu wollen, aber unter Umständen (z.B.: Zeitnot, Vorschriften) es nicht ausführen zu können (Wilkinson, 1987).  Diese ständige Anforderung an Selbstkontrolle und Perfektion ist psychisch höchst anspruchsvoll.

Hinzu kommt, dass die Belastung häufig nicht nur aus dem unmittelbaren Kontakt mit Patientinnen und Patienten entsteht, sondern aus dem Rahmen, in dem dieser Kontakt stattfindet. Die WHO (2019, 2025) berichtet, dass unsichere Arbeitsbedingungen mit einer schlechteren mentalen Gesundheit verbunden sind, während unterstützende Strukturen und Schutzfaktoren eher stabilisierend wirken. Das ist ein wichtiger Punkt: Nicht die Pflege an sich macht krank, sondern häufig die Bedingungen, unter denen Pflege geleistet werden muss.

Das österreichische Pflegereporting (Weißenhofer et al., 2025) zeigt zudem, dass die Belastungen in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben. Besonders im Zeitraum 2019 bis 2024 wurden stärkere Belastungen in den Bereichen Verantwortung, psychische Belastung und Arbeitsdruck sichtbar als in den davorliegenden Erhebungszeiträumen. Wer also heute über mentale Gesundheit in der Pflege spricht, muss über Personalmangel, Taktung, Zeitdruck und Verantwortungsüberlastung mitsprechen. Alles andere wäre eine Verkürzung.

Wenn Dauerstress zur Norm wird

Dauerstress ist nicht einfach „viel zu tun“. Dauerstress bedeutet, dass der Organismus kaum noch echte Erholungsphasen erlebt. Das Nervensystem bleibt über längere Zeit in Alarmbereitschaft, der Körper produziert permanent Stressreaktionen, und die psychische Verarbeitung kommt nicht mehr in einen regulierenden Rhythmus. Auf dieser Basis entstehen Erschöpfung, Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen und mitunter ein schleichender Verlust an innerer Beteiligung.

Gerade in helfenden Berufen ist das Risiko hoch, Warnsignale zu ignorieren und sie schlussendlich auch zu übergehen. Viele Pflegende sind es gewohnt, für andere stark zu sein. Sie funktionieren, obwohl sie innerlich längst auf Reserve laufen. Genau darin liegt die Gefahr: Wer Überforderung lange normalisiert, erkennt den eigenen Einbruch oft erst spät. Die WHO benennt in der MeND-Studie (2025), dass Belastungen wie Gewalt, lange Arbeitszeiten und Schichtarbeit mit schlechterer mentaler Gesundheit zusammenhängen. Das deckt sich mit der Erfahrung vieler Pflegepersonen, die sich nicht wegen eines einzelnen belastenden Ereignisses erschöpft fühlen, sondern wegen der Summe ständiger Anforderungen.

Burnout und Erschöpfungsdepression sind in diesem Zusammenhang keine Modeworte, sondern klinisch und arbeitspsychologisch ernst zu nehmende Syndrome. Maslach und Leiter (2016) beschreiben Burnout als einen Zustand, der vor allem durch emotionale Erschöpfung, Depersonalisation beziehungsweise Distanzierung und ein Gefühl verringerter Wirksamkeit gekennzeichnet ist. Das Entscheidende daran ist die Dynamik: Burnout entsteht meist nicht plötzlich, sondern durch chronische Überlastung, anhaltenden Stress und das Fehlen ausreichender Erholungsmöglichkeiten (Maslach, Leiter, 2016; West et al., 2018)

Warnzeichen früh erkennen

Die frühen Signale einer psychischen Überlastung sind oft leise. Sie beginnen nicht zwingend mit einem Zusammenbruch, sondern mit kleinen Verschiebungen: Man ist schneller gereizt, schläft unruhiger, fühlt sich häufiger leer, vergisst mehr, zieht sich innerlich zurück oder merkt, dass die Freude an der Arbeit schwindet. Manche beschreiben das Gefühl, nur noch zu funktionieren. Andere erleben eine zunehmende Gleichgültigkeit, obwohl sie sich eigentlich als engagierte Menschen verstehen.

Im österreichischen Pflegereporting (Weißenhofer et al., 2025) geben 12,5 Prozent der Pflegepersonen an, 2024 persönlich von Burnout betroffen gewesen zu sein; im Jahr 2023 lag dieser Wert bereits bei 19,5 Prozent. Das zeigt, dass Burnout keine Randerscheinung ist, sondern in der Berufsgruppe real und relevant bleibt. Gleichzeitig ist wichtig: Nicht jede Erschöpfung ist bereits eine Depression, und nicht jede schwierige Phase ist schon Burnout. Aber jede anhaltende Überlastung verdient Aufmerksamkeit, bevor sie sich verfestigt.

Zu den typischen Warnzeichen zählen:

  • anhaltende Müdigkeit trotz stundenlangem Schlaf,
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme,
  • Ein- und Durchschlafprobleme,
  • Reizbarkeit oder emotionale Abflachung,
  • körperliche Stresssymptome wie physische und psychische Anspannung, Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden,
  • sozialer Rückzug,
  • der Verlust von Sinn und Freude,
  • das Gefühl, innerlich nicht mehr mitzukommen.

Wer solche Signale ernst nimmt, handelt nicht schwach, sondern professionell. Denn Selbstwahrnehmung ist kein Luxus, sondern ein Schutzfaktor.

Nicht nur Resilienz

In Debatten über mentale Gesundheit fällt oft schnell das Wort Resilienz. Das ist nicht falsch, aber unvollständig. Denn Resilienz kann strukturelle Überlastung nicht einfach aufheben. Wer dauerhaft unterbesetzt, unter Zeitdruck, mit zu hoher Verantwortung und zu wenig Erholung arbeitet, braucht mehr als „nur“ eine gute Selbstregulationsstrategie. Er oder sie braucht auch organisationale und systemische Entlastung.

Die WHO (2025) betont, dass unterstützende Arbeitsbedingungen mit besserer mentaler Gesundheit verbunden sind. Das ist eine wichtige Korrektur gegenüber einer allzu individualistischen Sichtweise. Es reicht nicht, Pflegekräften zu sagen, sie müssten nur besser auf sich achten, wenn die Realität sie systematisch an die Belastungsgrenze führt. Mentale Gesundheit ist daher auch eine Führungs- und Kulturfrage. Sie hängt mit Dienstplanung, Pausenregeln, Teamkommunikation, Fehlerkultur und der Frage zusammen, ob Belastung überhaupt offen angesprochen werden darf.

Gute Pflege braucht nicht Heldentum, sondern tragfähige Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch die Anerkennung, dass das tägliche Aushalten von Leid, Konflikten und Zeitdruck keine Kleinigkeit ist. Wer das ernst nimmt, spricht nicht über „Empfindlichkeit“, sondern über professionelle Nachhaltigkeit.

Was im Alltag hilft

Studien zeigen, dass gerade Menschen in Pflegeberufen in den letzten Jahren immer häufiger von Angstzuständen, Schlafproblemen, Burnout bis hin zu Depressionen betroffen sind. Die Aufgabenbereiche werden immer größer und damit nehmen die Belastungen zu. Neben alltäglichen Routinearbeiten, die immer fordernder werden, zeigte auch die Corona-Pandemie hier starken Einfluss (Kinman et al., 2020). Präventive hilfreiche Ansätze müssen daher schnell und praktikabel sein. In einem Beruf mit hoher Taktung und wenig Pufferkapazitäten sind abstrakte Appelle wenig nützlich. Wirksam sind kleine, realistische Interventionen, die im Alltag tatsächlich Platz haben. Da hilft unter Umständen auch Antonovskys Sichtweise (Antonovsky, 1997) sich über die Begrifflichkeiten Gesundheit, Krankheit und die gemeinsame Verbindung Gedanken zu machen.

Ein erster präventiver Ansatz ist die bewusste Unterbrechung von Daueranspannung. Schon kurze Mikropausen können das Stresssystem entlasten: bewusst ein- und ausatmen, die Gelenke lockern, den Blick kurz vom engen Fokus lösen, ein Glas Wasser trinken, einen Moment stillstehen. Solche Unterbrechungen sind nicht banal. Sie geben dem Nervensystem die Chance, aus dem reinen Alarmmodus herauszutreten und sich neu zu resetten.

Ein zweiter Ansatz ist die innere Grenzziehung. In der Pflege ist es absolut menschlich, dass man emotional mitschwingt. Problematisch wird es aber dann, wenn Pflegende die Last anderer vollständig mittragen. Wer zwischen Mitgefühl, Mitleid und Überverantwortung unterscheiden lernt, schützt die eigene psychische Stabilität. Nicht alles, was schwer ist, gehört innerlich übernommen.

Ein dritter Ansatz ist mentale Selbstführung. Dazu gehören Selbstbeobachtung, realistische innere Sprache und die Frage, welche Gedankenmuster unter Druck automatisch anspringen. Hier kann Mentaltraining sinnvoll ansetzen, nicht als Leistungsoptimierung, sondern als Schulung von Präsenz, Selbstregulation und innerer Stabilität. Gerade in Belastungssituationen ist es hilfreich, die Aufmerksamkeit wieder zu ordnen und neu auszurichten, statt sich vollständig von Druck, Angst oder Frustration überfluten zu lassen.

Das bedeutet auch: Nicht jeder schwierige Tag ist ein persönliches Scheitern. Manchmal ist er schlicht Ausdruck eines überforderten Systems. Diese Unterscheidung entlastet, ohne zu verharmlosen.

Team und Kultur

Mentale Gesundheit in der Pflege ist nie nur individuell. Sie entsteht vor allem auch in Beziehungen. Ein Team kann Belastung verstärken oder abfedern. Entscheidend ist, ob es eine Kultur gibt, in der man Überforderung ansprechen darf, ohne abgewertet zu werden. Wo Unsicherheit und Erschöpfung tabu sind, steigt das Risiko stiller Isolation. Wo Belastung offen benannt werden kann, entstehen eher Entlastung, Solidarität und tragfähige Lösungen.

Die WHO-Studie (2025) zeigt hier deutlich, dass Schutzfaktoren am Arbeitsplatz mit besserer mentaler Gesundheit verbunden sind. Dazu gehören nicht nur formale Angebote, sondern auch informelle Unterstützung: Kolleginnen und Kollegen, die mitdenken; Führungskräfte, die zuhören; Teams, die nicht nur funktionieren, sondern sich gegenseitig tragen. Gute Teamkultur ist daher nicht ein nice to have, sondern essentiell und wirksam.

Dabei ist die Sprache ein wesentlicher Teil dieser Kultur. Wer nur von Defiziten spricht, macht Menschen kleiner, als sie sind. Wer hingegen Belastung, sowie Fehler und Niederlagen klar benennt und zugleich Würde und Kompetenz sichtbar hält, schafft einen verständnisvollen und akzeptierenden Ton. In diesem Sinn kann auch Humor eine entlastende Rolle spielen, nicht als Verharmlosung, sondern als kleine Unterbrechung des inneren Drucks, wenn er respektvoll und passend eingesetzt wird. Manchmal ist genau das ein Moment des bewussten Luftholens, den ein überlasteter Tag braucht.

Mentale Stärke neu denken

Mentale Stärke in der Pflege bedeutet nicht, unverwundbar zu sein. Sie bedeutet, Belastung wahrzunehmen, Grenzen ernst zu nehmen und Hilfe nicht erst dann zu suchen, wenn nichts mehr geht. Sie bedeutet auch, das eigene Nervensystem nicht gegen die eigene Menschlichkeit auszuspielen. Wer gut pflegen will, muss nicht perfekt sein. Aber er oder sie sollte in Kontakt bleiben mit der eigenen Erschöpfung, den eigenen Ressourcen und dem eigenen Sinn.

Gerade deshalb ist mentale Gesundheit in der Pflege auch eine Frage der professionellen Ethik. Sie schützt nicht nur die Pflegenden selbst, sondern auch die Menschen, die von ihnen begleitet werden. Denn ein dauerhaft überlastetes System produziert nicht automatisch Mitgefühl, sondern häufig nur noch ein empathiefreies Funktionieren.

Die Zahlen sind deutlich: Die WHO (2025) beschreibt in Europa hohe psychische Belastungen bei Pflegekräften und einen Zusammenhang mit unsicheren Arbeitsbedingungen. Das Pflegereporting (2025) zeigt erhöhte Belastung und einen beachtlichen Anteil von Pflegepersonen mit Burnout-Erleben. Ob Burnout auch immer gleich mit Depressionen verbunden sein muss, ist nach wie vor Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen (Bianchi et al., 2015), aber auch sehr individuell zu betrachten. Zudem kommt es auch darauf an, wie wir mit dem Thema Stress tatsächlich umgehen. Stress per se ist nicht ungesund, er ist sogar lebensnotwendig und macht uns aufmerksamer auf unsere Gesundheit zu achten (McGonigal, 2016). Aber wir sind oft mit all den verschiedenen beruflichen und privaten Herausforderungen so überlastet, dass wir auf unser psychisches Wohlbefinden kaum mehr achten. Diese Befunde sind kein Anlass zur Resignation, aber ein klarer Auftrag, dass mentale Gesundheit in der Pflege als Teil von Qualitätssicherung, Personalpolitik und beruflicher Selbstfürsorge verstanden und integriert werden muss.

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Literatur

  • Antonovsky, A. (1997).  Zur Entmystifizierung der Gesundheit.Tübingen: DGVT-Verlag.
  • Bianchi, R.; Schonfeld, I. S.; Laurent, E. (2015): Burnout-depression overlap: A review. Clinical Psychology Review, 36, 28–41.
  • Freudenberger, H. J. (1974): Staff burn-out. Journal of Social Issues, 30(1), 159–165.
  • Kinman, G., Teoh, K., & Harriss, A. (2020). Supporting the wellbeing of healthcare workers during and after COVID-19. Occupational Medicine, 70(5), 294–296.
  • Maslach, C. & Leiter, M. P. (2016): Understanding the burnout experience: recent research and its implications for psychiatry. World Psychiatry, 15(2), 103–111.
  • McGonigal, K. (2016). The Upside of Stress: Why Stress Is Good for You, and How to Get Good at It.New York: Avery Publishing.
  • Weißenhofer, S.; Herz, T.; Gyimesi, M.; Fischer, S. (2025): Gesundheit und Belastungen. Pflegereporting: Datenstand 2024. Infosheet. Gesundheit Österreich, Wien.
  • Wilkinson, J.M. (1987), Moral Distress in Nursing Practice: Experience and Effect. Nursing Forum, 23: 16-29.
  • World Health Organization. (2019). Burn-out an occupational phenomenon: International Classification of Diseases.
  • World Health Organization Regional Office for Europe (2025): Mental Health of Nurses and Doctors survey in the WHO European Region. Copenhagen: WHO Regional Office for Europe.

Zur Person

Christine Pomikal, 

Studium der Humanbiologie und Medizinischen Wissenschaften, Dipl. Mentaltrainer, Keynote Speaker, jahrelange Führungstätigkeiten im Gesundheits- & Sozialbereich, Absolvierung des Interprofessionellen Palliativlehrgangs, Ausbildung und ehrenamtliche Mitarbeit bei der Telefonseelsorge Wien und wer noch mehr über mich wissen möchte, besucht einfach meine Website: https://christinepomikal.at

 

Pomikal, C.
(2026, June 15).
Mentale Gesundheit in der Pflege: Wenn Fürsorge an Grenzen kommt
magazin.pflegenetz.at
https://magazin.pflegenetz.at/artikel/mentale-gesundheit-in-der-pflege-wenn-fuersorge-an-grenzen-kommt

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